Wer wir sind und was mir machen

 

Leitbild

 

1. Kinder für die Natur begeistern 

Kaum ein Projekt wird sich so gut eignen wie die Imkerei, um Kinder und Jugendliche für die Natur zu begeistern und ökologische Zusammenhänge zu vermitteln. Selbst habe ich schon als Kind mit der Imkerei begonnen und der Funke der Faszination ist inzwischen auf meine Jungs übergesprungen, die begeistert in die Fußstapfen getreten sind. Da sie mit den Erlösen aus der Imkerei ihr Taschengeld aufbessern dürfen, hat es auch nicht viel Überzeugungsarbeit gekostet, sie vom PC wegzulocken, was mir mit manch anderem Projekt nicht gelungen war. 

 

2. Im Einklang mit den Bienen

Die Faszination gelingt nur bei friedlichen Bienen, mit denen man ohne "Mondmontur" imkern kann. Wir ziehen nur von friedlichen Völkern nach, die sich leicht lenken und bearbeiten lassen. So können wir mit unseren Bienen die gewünschten pädagogischen Projekte angehen und auch Schulimkereien aufbauen oder Neulinge aus meinen Kursen mit Ablegern beglücken. Bestimmte Eingriffe ins Bienenvolk, die in kommerziellen Großimkereien üblich sind, praktizieren wir zugunsten der Völkerharmonie nicht. So führen wir bspw. auch keine Fernwanderungen mit unseren Bienen durch, bei denen die Völker viele Stunden auf Lastern oder Anhängern durchgerüttelt werden, um sie an Blütenfelder zu bringen. 

 

3. Klasse statt Masse

Die Sortenvielfalt unserer Honige ist entsprechend auf das heimische und lokale Trachtangebot begrenzt. Im Frühjahr verbringen wir einige Völker in nahe gelegene Rapsfelder und pflegen ansonsten selbst etliche Obstbäume, die von unseren Bienen bestäubt werden. Im Sommer ist die Linde unsere Haupttracht. Der geerntete Honig dient zunächst unserer (Groß-)Familie zur Selbstversorgung. Die Überschüsse werden zugunsten der Taschengeldkassen unserer Jungimker verkauft oder zu Met (Honigwein) weiterverarbeitet. 

 

 


Wie alles begann

 

Meine Begeisterung für Insekten muss schon als kleiner Junge groß gewesen sein: Meine Mutter erzählte einmal, dass sie mich nicht mehr zwischen den spielenden Kindern auf dem Spielplatz fand, weil ich in einer Hecke verschwunden war, um Käfer und Bienen zu beobachten.

 

Die Initialzündung zur Imkerei brachte jedoch erst der Großvater eines Freundes, den ich nach meinem Umzug 1982 von Hamburg ins Saarland kennenlernte: Wenn ich meinen Freund besuchte, staunte ich über die Bienen und es dauerte nicht lange, bis mich Herr Gaber, so hieß mein Bienenpate, einlud, mitzuimkern. Der betörende Duft und das Summen im Bienenhaus weckten ungeahnte Gefühle in mir und ich war gleich in den Bann der Bienen gezogen. In umständlich zu bearbeitenden Hinterbehandlungsbeuten (Kästen, die nur von hinten bearbeitet werden können) imkerte der alte Kriegsinvalide, der mühsam auf seiner Beinprotese durch das Bienenhaus humpelte: Es handelte sich um ein sehr kleines Wabenmaß (Freudenstein) und um Auszugsbeuten im Warmbau, was bedeutet, dass man das gesamte Wabenwerk mit großem Gerucke erst nach hinten in einen "Schlitten" ziehen musste, um an die Waben zu gelangen. Bei der Aktion gab es jedes Mal viele gequetschte Bienen und wir konnten nur im Schleier imkern, weil die Bienen unsere Aktionen nicht recht mochten.

 

Meine Eltern waren lange Zeit strikt gegen meine imkerlichen Ambitionen, so dass ich nur bei besagtem Altimker helfen durfte, von dem ich viel gelernt habe und der mir des Öfteren ein Glas oder Eimer Honig schenkte, was auch das Herz meiner Eltern langsam für die Imkerei empfänglich machte.

 

Fern der Heimat ergab sich plötzlich, es muss wohl 1986 gewesen sein, ein zweites Schlüsselerlebnis mitten im Urlaub: Wir waren bei Verwandten in Schleswig-Holstein, als dort plötzlich ein Bienenschwarm im Baum hing. Ich zögerte nicht lange und fing diesen mit Hilfe einer Gänsefeder, die wir aus dem Stall holten, in einen Karton ein. Mein Onkel fertigte anschließend eine Holzkiste unter meiner Anleitung in seiner Werkstatt, in die ich abends die Bienen umlogieren konnte. Das war mein erstes eigenes Bienenvolk, vor dessen Flugloch ich den Rest des Urlaubs verbrachte und fast täglich neugierig den Deckel aufriss, um zu schauen, wie der Wabenbau voranschritt. Doch der Urlaub war schnell um und es war mir auch nicht vergönnt, die Bienen noch angemessen zu versorgen.

Die neu gewonnenen Bienen durfte ich zunächst auch nicht nach Hause überführen und so stand ich wieder ohne Bienen da. Meine Eltern hatten aber inzwischen erkannt, dass es mir ernst war und auch mein großer Bruder machte sich für mich stark, fuhr gleichen Sommers auch noch nach Schleswig-Holstein und brachte mir schließlich "meine" Bienen mit, die zu dem Zeitpunkt aber schon halb verhungert und für eine Überwinterung zu schwach waren, obwohl sich besagter Bienenpate noch viel Mühe gab.

 

Im nächsten Frühjahr startete ich dann endlich mit einer eigenen kleinen Imkerei durch: Meine Tante sponsorte die ersten Anschaffungen und später bekam ich auch noch von einem Saarbrücker Imker, einem pensionierten Förster, der aus Altersgründen aufgab, etliche Utensilien, u.a. eine Dreiwaben-Handschleuder geschenkt! Eine andere größere Zustiftung erhielt ich von meinem Cousin nach der Wende und dem Zusammenbruch der DDR, da dieser als Berufsimker aufhörte und mir u.a. Magazinbeuten und Wanderständer vermachte.

 

Mit der Imkerei bin ich mehrfach umgezogen, lebte in Rheinlandpfalz sowie in Hessen und zog schließlich nach Niedersachsen. Die Trachtverhältnisse (das Futterangebot für die Bienen) waren an den verschiedenen Wohnorten sehr unterschiedlich. Am besten waren die Trachtverhältnisse wohl im schönen Odenwald. In meiner Erinnerung stand die Honigschleuder dort vom Frühjahr bis zum Spätsommer kaum still und die hügelige Landschaft zog jede Tracht wundersam in die Länge, da die Blüten am Nordhang der Hügel erst zeitversetzt aufblühten. Auch hielt der Wald eine bunte Speisepalette für unsere Bienen parat.

 

Seit 1999 siedelt unsere Imkerei in Ostfriesland, wo wir auch gleich ein richtiges Bienenhaus mit Schleuderraum usw. bauten. Die Trachtverhältnisse sind hier ungleich schlechter. Doch dazu ein anderes Mal mehr. 

 

Meine liebe Frau hat schon vor unserer Heirat 1992 und auch danach, bis es die Kleinkinder nicht mehr zuließen, eifrig mitgeimkert. Heute imkern die Kinder z.T. mit oder lassen sich zumindest in die vielfältigen Aufgaben der Imkerei einbinden. Drei Söhne betreuen eigene Bienenvölker, wobei der älteste die Imkerei bereits übernommen hat und die meisten Völker betreut. Selbst imkere ich zugunsten der Kinder und unserer Selbstversorgung auch noch in der Familienimkerei und freue mich sehr, die eigenen wie auch fremde Kinder für die Bienen begeistern zu können. Auch habe ich mich aus diesem Grund um den Aufbau von Schulimkereien gekümmert und bringe mich auch dort weiter ein.       vSa


Beuten- und Rähmchendesinfektion: Was bringt's? - Wie?

#Vulcano #macaricos com bomba #làmparas de soldar con bomba #Lötlampe mit Pumpe #soldering lamp with pump
Thermische Rähmchendesinfektion: Joel hat Spaß mit der alten Vulcano-Lütlampe, die noch mit Benzin betrieben wird.

Wann und warum desinfizieren?

Jede Beute war früher vor der Neubesetzung mit einer Lötlampe innen abzuflammen. So wurde es mir vor vier Jahrzehnten noch beigebracht. Das war in einem Bienenhaus mit Hinterbehandlungsbeuten kein ungefährliches Unterfangen und musste streng beaufsichtigt werden.

 

Die Idee einer möglichst keimfreien Beute gilt heute hingegen weitgehend als überholt, da die meisten Keime "omnipräsent" sind und für eine Erkrankung meist mehrere Faktoren zusammenkommen müssen. Der Varroabelastung eines Volkes kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Varroa die Völker schwächt und selbst als Überträger etlicher Viren gilt. Auch sind andere Übertragungswege, wie Wabentausch und Bienenverflug, viel bedeutsamer als die mutmaßliche Belastung der kahlen Beutenwand mit Krankheitskeimen. Es macht wenig Sinn, eine unverdächtige Beute innen abzuflammen, um anschließend einen Sammelbrutableger mit Brutwaben aus X Völkern darin zu bilden. Das ist in doppeltem Sinne nicht "zeitgerecht". Ganz abgesehen davon, dass ein Sammelbrutableger nach unserer Auffassung auch nicht "bienengerecht" ist, weswegen wir maximal Bienen aus zwei Völkern vereinigen, was in größeren Imkereien so aber nicht unbedingt umgesetzt werden kann.

  

Heute imkern wir in unserer Familienimkerei und in den Schulimkereien ausschließlich mit Magazinen, teils in Kunststoffmagazinen. Ein Ausflammen ist die Ausnahme, auch bei den Holzmagazinen. Die Magazine dienen als Wabenlager, Wabenständer und Transportkiste und kommen wechselseitig bei verschiedenen Völkern, etwa bei der Honigernte, ständig direkt wieder zum Einsatz, ohne sie vorher auszuflammen.

 

Reinigung der Magazine

Meist reicht eine mechanische Reinigung, bei der mit dem Stockmeißel alte Wachs- und Kittharzreste abgekratzt werden. Sollte eine Beute einmal auffällig verkotet worden sein, macht die gründlichere Reinigung wie das Abflammen der Holzbeuten sowie die Säure- oder Laugenbehandlung der Kunststoffbeuten schon eher Sinn. Auch wird man so ggf. verfahren, wenn man benutzte Beuten unbekannter Herkunft erworben hat. Aber ansonsten wird auch bei eingegangenen Völkern i.d.R. kein Abflammen nötig sein: Die verbreitetste Ursache der Völkerverluste ist heute sicherlich die Varroa und die entsprechend eingegangenen Völker sind fast Bienenleer. Da gibt es nicht viel abzuflammen!

 

Wenn es doch einmal sein soll, weil z.B. die Beute innen verkotet wurde, kann man wie folgt verfahren: Wer einen Hochdruckreiniger hat, soll doch besser diesen zum Einsatz bringen und die Kunststoffbeuten mit heißem Wasser und entsprechendem Druck reinigen. Wir nutzen bei den Kunstoffbeuten falls einmal nötig die 60%ige Essigsäure, die wir ohnehin gegen die Wachsmotten einsetzen oder Alkohol (Brennspiritus) zur Reinigung der Kunststoffbeuten. Das meist überflüssige Abflammen der Holzteile werden wir unten dennoch genauer erklären und im Film demonstrieren.

  

Bei wirklich gefährlichen Keimen, nämlich der meldepflichtigen Bösartigen Faulbrut (AFB), wird man den amtlichen Anweisungen folgen, besonders gründlich vorgehen oder sogar besser einen sauberen Schnitt wählen: Ich kenne einen Fall, bei dem die Beuten in einem Erdloch gänzlich verbrannt wurden.

 

Gefahren-Nutzen-Abwägung

Einer unserer Grundsätze des Imkerns für die Familien- und Schulimkerei heißt "kindgerecht". Das hat Auswirkungen etwa bei der Wahl eines handlichen Wabenmaßes, stellt aber auch den Umgang mit Gefahrenstoffen in Frage, die in anderen Imkereien vielleicht üblich und zur Beutendesinfektion nötig sind: Säuren, Laugen und Feuer (außer im Smoker) kommen zumindest in der Schulimkerei möglichst nicht zum Einsatz. Wenn tatsächlich einmal eine Beute abgeflammt werden soll, weil sie z.B. verkotet ist, erledige ich das ohne Beisein der Kinder selbst. Zu Hause dürfen meine eigenen Kinder je nach Alter zwar mehr, aber auch da muss ich sie zumindest bei gefährlichen Arbeiten je nach Alter beaufsichtigen.

 

Die Empfehlungen für teils noch minderjährige Neuimker:innen in allen möglichen Veröffentlichungen, Foren, Filmchen, Vereinen oder Kursen, dass Beuten stets entsprechend zu desinfizieren seien, halte ich für fahrlässig: Die Gefahr einer Bienenvolkerkrankung wiegt doch deutlich schwächer als die Gefahr eines Bienenhausbrandes oder verätzter Augen. Auch wenn z.T. ganze Tauchbäder in Natronlauge oder sonstigen Flüssigkeiten empfohlen werden, ohne dass die Betroffenen damit richtig umzugehen wissen oder wie das Zeug später wieder umweltgerecht entsorgt werden soll, ist das problematisch!

#Gasbrenner #Bienen #imkern #Beuten #Rähmchendesinfektion #Ausflammen
Beuten und Rähmchen lassen sich mit einem Gasbrenner aus- bzw. abflammen. Es ist aber in aller Regel überflüssig!

Gefahrenhinweise

Daher erfolgen an dieser Stelle erst einmal die grundlegendsten Sicherheitshinweise, die offenbar keinesfalls selbstverständlich sind, wenn man sich etwa besagte Filmchen anschaut.

 

Umgang mit Säure:

Selbst bei der von uns verwendeten 60% Essigsäure sollte man entsprechende Schutzkleidung, vor allem säurefeste langärmelige Handschuhe, einen Gummischurz und Gummistiefel sowie eine für solche Arbeiten zugelassene Schutzbrille tragen, die auch seitlichen Spritzschutz bietet (nach EN 166 mit dem Kurzzeichen 3 für Flüssigkeiten auf dem Gestell/Tragkörper), keine bloße Schutzbrille gegen Prallpartikel von vorne, die man vielleicht beim Sägen verwendet. Die Brille soll auch vorher geprüft werden, dass sie unbeschädigt ist. Oft sind die Gläser derart verkratzt, dass man kaum noch durchschauen kann und daher unversehens die Säureflasche umwirft. Da sollte man lieber früher in eine neue Schutzbrille investieren und immer eine unbenutzte, frisch verpackte in Reserve haben. Selbstverständlich darf bei solchen Tätigkeiten auch nicht nebenbei gegessen und getrunken werden.

 

Wenn dennoch vergossene Säure irgendwo auf die Kleidung gerät, muss das Kleidungsstück ohne Scham vor Blöße gegenüber Umherstehender direkt abgelegt und die betroffene Hautpartie mit reichlich Wasser gespült werden. So ein dicker Jeansstoff bspw. saugt sich langsam voll und gibt den vermeintlich kleinen nassen Fleck auch nur zeitverzögert nach innen ab, wobei die Haut aufgrund ihrer natürlichen Schutzschicht auch nur zögerlich mit Schmerzen und Rötungen reagiert. Dann ist der Schaden aber bereits da, wenn man die brennende Rötung auf der Haut bemerkt. Daher sollte möglichst auch fließend frisches Wasser für Haut- und Augenspülungen vor Ort sein, was nicht immer ganz einfach ist, weil die Arbeiten wegen der dringend notwendigen Belüftung möglichst im Freien durchgeführt werden sollen, ansonsten besteht auch Verätzungsgefahr der Atemwege.

 

Vorsichtsmaßnahmen beim Abflammen

Nebst dem Feuer selbst stellt vor allem die Verpuffung unverbrannter Gase (z.B. Propan, Butan oder entsprechender Gemische) eine oft unterschätzte Gefahr dar. Das Gas ist schwerer als Luft und sammelt sich in Vertiefungen. Daher sind Wannen oder Schubkarrenmulden äußerst ungeeignet für solche Tätigkeiten! Wenn der Brenner bei der Tätigkeit vielleicht kurz abgelegt und der Gashebel losgelassen wird, regelt sich abrupt die Flamme herunter und erlischt gerne. Bei intakten Geräten sorgt ein Thermofühler mit entsprechender Abschaltautomatik zwar nach einer gewissen Zeit auch für eine Unterbrechung der Gaszufuhr, falls die Flamme erlischt. Bis dahin kann aber schon einiges Gas unverbrannt ausgeströmt sein. Diese Sicherheits-Funktion wird in privaten Betrieben auch nicht unbedingt geprüft und überwacht. Dabei sollte man im eigenen Sicherheitsinteresse den Brenner gut warten und auch Anbauteile, wie Schlauch und Druckminderer spätestens zum aufgedruckten Ablaufdatum tauschen sowie auf das Prüfdatum der Gasflasche selbst achten.

Wenn man sich dem erloschenen Brenner wieder zuwendet und vielleicht neu zünden möchte, kann sich über solchen Mulden wie der Schubkarre eine plötzliche Stichflamme mit entsprechenden Verbrennungs- und Verletzungsgefahren ergeben. Aber auch Sachschäden sind bekannt, etwa wenn das Gas über einen Gully in die Kanalisation gelangt und dort verpufft. Also: Nicht über irgendwelchen Senken, Wannen oder Gullys mit Gas arbeiten!

 

Statt dessen sucht man sich eine möglichst erhabene schwer entflammbare Fläche fernab der Gebäude im gut belüfteten feuchten Freigelände. Selbstverständlich dürfen solche Tätigkeiten auch schon wegen des Funkenfluges nicht bei Waldbrandgefahr und Dürre ausgeführt werden. Und es sollten stets geeignete Löschmittel in greifbarer Nähe sein, falls doch einmal etwas in Brand gerät.

 

Wichtig ist noch, dass man stets mit möglichst geradlinig ausgelegtem, aber nicht gespanntem Gasschlauch fernab der Gasflasche und von dieser weg arbeitet. Die Flamme darf nie in Richtung gasführenden Schlauch schlagen! Die Gasflasche muss kippsicher auf festem Untergrund stehen. Nach Gebrauch darf sie aus den oben schon erklärten Gründen nicht in geschlossenen Räumen verwahrt werden. Man schließt sie z.B. in eine überdachte und beschattete Gitterbox im Freien oder den belüfteten Deichselkasten eines Wohnwagens.

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Nie wieder Mäusegitter! Auf den Flugschlitz kommt es an.

#Bienen #Flugloch #Bienenstock #Bodenbrett Beute
Ein 6 bis 7mm hoher Flugschlitz erleichtert auch den Zulauf: Biene dreht sich, um innen an der Front hochlaufen zu können. Die Verteidigung gelingt auch besser.

Hilferufe wegen Pollenfalle

Der Verdruss und Ärger in der Imkerschaft war dieses Jahr besonders groß, wenn man sich an die allgemeinen Empfehlungen mit den Mäusegittern hielt. Diese sollen ja erst jetzt zur Weidenblüte entfernt werden, aber 2021 boten warme Flugtage zur Hasel- und Erlenblüte bereits im Februar und März erstklassige Sammelmöglichkeiten für die aufstrebenden Bienenvölker. Viele erlebten nun ihr "gelbes" Wunder, wenn Sie an den Bienenstand kamen: Mancherorts sah es aus, als hätte ein Kieslaster seine Ladung vor den Völkern abgeschüttet, so viele verlorene Pollen lagen vor den Völkern. Pollen, der dringend für die Brutaufzucht benötigt worden wäre, da anschließend wieder ein Kälteeinbruch ohne Sammelmöglichkeit folgte.

#Mäusegitter #Flugloch #Bienen
Der Unsinn mit den Mäusegittern, die man sich selbst zurechtschneidet, wird oft von "Profis" empfohlen.

Der Quatsch mit den Mäusegittern

Die Mäusegitter halte ich für eine Beschäftigungsmaßnahme Unterbeschäftigter: Im Herbst und Frühjahr soll man stets zur rechten Zeit an den Ständen sein und hätte dieses Frühjahr sogar die Gitter öfter an- und ab-stecken müssen, damit sich keine Maus an fluglosen Tagen in den Stock verzieht.

Da behilft man sich besser mit einem Fluglochkeil, der den Flugschlitz in der Höhe auf 6 bis 7 mm verengt oder nutzt notfalls die gezahnten Fluglochschieber aus Kunststoff, die es im Handel gibt: Das ist alles besser als die kalten Metallgitter, die man sich selbst zurechtschneidet und durch die sich die Bienen besonders ungern zwängen und die auch die Reinigungsflüge im Winter erschweren, zumal sie auch vereisen können.

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Frühjahrsdurchsicht einzargiger Ableger

#Bienenvolk #Ableger #imkern
Dieser Ableger sitzt ganz randständig rechts: Der Wabensitz soll neu ausgerichtet werden.

Minimalismus statt Raffinesse

Um die imkerlichen Betriebsweisen herrscht ein (Wett-)Streit, welche die bessere sei. Im Moment ist das Schieden im angepassten Brutraum wieder recht modern, was von anderen kategorisch abgelehnt wird. Wir sehen das gelassener und wollen auch unseren Neuimker/innen ermöglichen, ihren eigenen Weg zu finden.

Wir selbst schieden nicht und lehren das auch nicht, weil wir mit möglichst wenigen Eingriffen durchs Bienenjahr kommen wollen. Wir stellen damit aber andere Betriebsweisen nicht grundsätzlich in Frage.

 

Erste Völkerdurchsicht

Auch jetzt, Anfang April, haben wir längst noch nicht alle Völker durchgeschaut: Es reichte uns ein Anheben der Völker zur Gewichtskontrolle oder im Zweifel ein schneller Blick unter die Folie, ob noch verdeckeltes Futter zu sehen ist. Die Fluglochbeobachtungen zeigen uns, dass alles in Ordnung ist, wenn die Sammlerinnen eifrig Pollen eintragen. Da wir ohne Mäusegitter imkern, mussten wir noch nicht einmal diese entfernen und die Bienen konnten durch den freien Ausgang auch selbst ihr Bodenbrett vom Totenfall reinigen. Lediglich für die Futterkranzprobe zur Erlangung des Gesundheitszeugnisses mussten wir notgedrungen die Völker öffnen und einige Waben ziehen, wie wir bereits in gesondertem Beitrag gezeigt haben.

Das Volk wurde neu mittig ausgerichtet. Eine Leerzarge dient als Wabenständer und Transportkiste.
Das Volk wurde neu mittig ausgerichtet. Eine Leerzarge dient als Wabenständer und Transportkiste.

Einzargig oder zweizargig?

Unsere Vollvölker überwintern grundsätzlich auf zwei Zargen, so dass auch nicht so schnell eingegriffen werden muss: Die Königin hat i.d.R. genügend Platz für das Brutnest trotz vielleicht noch üppiger Futtervorräte. Wir werden in einem gesonderten Beitrag die Frühjahrsdurchschau der zweizargigen Vollvölker betrachten.

Bei einzargigen Ablegern ist die Überwinterung etwas schwieriger: Man muss schon bei der Auffütterung im Sommer aufpassen, dass das Brutnest nicht zu schnell eingeschnürt wird. Bei der Überfütterung eines Einzargers im Deutsch-Normal-Maß überwintert das Bienenvolk nach eigener Beobachtung schlechter, weil die Traube in den Unterboden durchhängen muss, wenn es nicht die vollen Futterzellen alle miterwärmen will. 

 

Ausrichtung am Flugloch

Die Bienen richten ihren Sitz nach dem Flugloch aus. Damit die Bienen sich nicht durch die Winntersonne zu schnell aus der Wintertraube locken lassen, beschatten wir gerne die Fluglöcher etwas. In vorliegendem Fall hatte ich das so ungeschickt gemacht, das dem Volk ein seitliches Flugloch suggeriert wurde, an dem es sich orientierte. Das Volk saß mit seinem Brutnest ganz rechts an der Wand.

 

Sieben Ziele der Frühjahrs-Durchschau:

  1. Wie bei jeder Durchschau achten wir auf WeiselrichtigkeitVolksstärke u. -Entwicklung: Bei der Durchschau Ende März fiel auf, dass zwar verdeckelte und jüngste Brut (Eier und kleine Maden) vorhanden waren, aber kaum dickere Rund- und Streckmaden, was auf die zurückliegende Kaltwetterphase zurückzuführen ist, in der das Brutnest der Völker zurückgefahren wurde.
  2.  Natürlich achten wir bei der Durchschau auch auf Krankheitssymptome, wie z.B. Kalkbrut, die uns in vergangenen Jahren schon bei einigen Völkern Probleme bereitete. In einem solchen Fall würde man das Volk lieber noch eng halten und ggf. weitere Schritte überlegen.
  3. Wir achten auf die (Neu-)Ausrichtung des Bienensitzes, wie im vorliegenden Fall, damit sich das Brutnest gleichmäßig entwickeln kann: Das Brutnest bildet die thermische Zentrale des Volkes. Die Königin kann weiterhin in großen Kreisbahnen ihr Brutnest erweitern. Bei mittigem Brutnest werden die Futtervorräte auch wunschgemäß an den Seiten und später oben im Honigraum abgelagert. Das Brutnest soll nicht "verhonigen" und ein so ausgerichtetes Volk bereitet später im Jahr weniger Arbeit.
  4.  Wabenerneuerung: Leerwaben, Mittelwände, Baurahmen: Entsprechend Pkt. 3 wird auf freie Brutzellen kontrolliert und ggf. der Königin Platz für die Eiablage geschaffen, indem möglichst Leerwaben an das Brutnest gehängt werden und überschüssige Futterwaben oder schimmlige Altwaben entnommen werden. Bei älteren zweizargigen Völkern ist die Entfernung der Altwaben aus der unteren Zarge ein gesondertes Thema. Im Falle der hier betrachteten Jungvölker wird es sich jedoch höchstens um stockige Randwaben handeln, da die einzargigen Völker ja erst im letzten Sommer mit der Brut begonnen haben und entsprechend keine alten Brutwaben besitzen. Da mit zunehmender Tracht auch der Bautrieb im Volk wächst, können auch schon Mittelwände gegeben werden, wenn genügend Leerwaben zur Eiablage existieren. Mindestens sollte ein Baurahmen zur Errichtung des Drohnenbaus vorhanden sein. In der Regel belassen wir über Winter einen ausgebauten Drohnenrahmen im Volk, so dass das Volk auch direkt im Frühjahr Drohnen erzeugen kann, die wir zur Varroareduktion erst einmal nach der Deckelung entfernen. In diesem Jungvolk musste erst noch ein Drohnenrahmen gegeben werden. Auf die Anfangsstreifen im Baurahmen kann verzichtet werden, wenn dieser zwischen fertig ausgebaute Waben gehängt wird. 
  5. Pollenwaben sollen dem Volk aber bleiben und sollen auch nicht aus Gründen übertriebener Wabenhygiene entfernt werden, wenn sie schon einmal bebrütet sind. Sie sind für die Volksentwicklung gerade jetzt besonders wichtig! Sie gehören an den Rand des Brutnestes und wirken wie ein Schied. Daher sind sie, wie im Film gezeigt ggf. behutsam zu verschieben, um die Erweiterung des Brutnestes zu ermöglichen. Jungvölkern, die es noch nicht vermochten, genügend Pollenvorräte anzulegen kann an schlechten Standorten ggf. besser sogar eine Pollenwabe zugehängt werden. Wir haben durch Bepflanzungen vor allem mit der Kätzchenweide aber für viel Naturpollen im Frühjahr gesorgt.
  6. Der Futtervorrat muss aber noch großzügig bemessen werden und der Futterstrom darf auch nicht abreißen: Das Futter muss auch an kalten Tagen erreichbar bleiben. In vorliegendem Fall war auf den Brutwaben selbst jeweils hinten (fluglochfern) dick Futter vorhanden, so dass die Randwaben etwas großzügiger abgerückt werden konnten. Die Abschätzung der Futtervorräte hängt auch von örtlichen Gegebenheiten der zu erwartenden Tracht und des zu erwartenden Wetters sowie von der jeweiligen Volkstärke ab.
    Erst bei der Honigraumgabe in einigen Wochen (Raps- oder Kirschblüte) wird rigoroser das Winterfutter entfernt, um ein Umtragen in die Honigwaben zu verhindern. Aber auch zu dem Zeitpunkt können dann die Randwaben im Brutraum für Schlecht-Wetter-Phasen mit Futter verbleiben, da sich das Brutnest nicht bis an den Rand der Zarge ausdehnen wird. Wir setzen vorher eine zweite Brutzarge unter, was ggf. sogar zeitgleich mit der Honigraumfreigabe geschieht, um uns und den Bienen überflüssige Arbeitseingriffe zu ersparen.
    Sollte aber bereits jetzt, Ende März/Anfang April, aus welchem Grund auch immer, zu wenig Futter im Volk sein, so dass der Übergang bis zur Honigraumfreigabe nicht gewährleistet ist, wird einfach eine Futterwabe zugehängt, die andernorts entnommen wurde. 
  7. Reizung: Durch einige Tricks kann nun auch behutsam der Bruttrieb des Volkes beflügelt werden. Das ist auch von der jeweiligen Situation und Volkseinschätzung abhängig. So können Futtervorräte aufgeritzt werden, um ein Umtragen des Futters durch die Bienen zu erzwingen oder sogar, wie im Film gezeigt, die ganze Zarge gedreht werden, damit die Bienen sich über das dann am Eingang befindliche Futter hermachen. Ein Großteil des so "umgetragenen" Futters wird bei dieser Aktion direkt verbraucht bzw. in "Brut umgesetzt", wie man sagt, obgleich das so natürlich nicht ganz richtig ist. Der Königin und ihrem Hofstaat wird vielmehr ein hereinkommender Futterstrom suggeriert. Auf Reizfütterungen durch Flüssigfutter oder Futterteig verzichten wir gänzlich.
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Wachstücher herstellen

#Wachstuch herstellen
Eigenes reines Bienenwachs wird auf dem sauberen Baumwolltuch verteilt.

Plastik vermeiden

Plastikvermeidung fängt im Haushalt an: Statt ständig Frischhaltefolien über offene Gefäße zu spannen oder um den Käse oder das Pausenbrot einzuwickeln, kann man wie früher das gute alte Wachstuch verwenden!

 

Baumwolltuch

Das gewünschte Baumwolltuch wird vorgewaschen und auf Wunschgröße geschnitten. Dabei kann auch eine Zick-Zack-Schere verwendet werden. Die Ränder fransen durch die spätere Wachsbehandlung nicht aus und brauchen nicht umgenäht zu werden.

 

Wachs auftragen

Das bereits gebügelte Tuch wird glatt auf ein Backpapier gelegt und das Wachs möglichst feinkrümelig darauf verteilt. Im Handel gibt es dafür fertige Wachspastillen. Wir verwenden natürlich unser eigenes Bienenwachs aus unserer Familienimkerei. Es hat sich bewährt, wenn das Wachs vorher eingefroren wird, damit es möglichst hart und bröselig ist. Wir haben auch schon vom Wachsblock mithilfe einer Küchenraspel Wachsflocken erzeugt. Einfacher geht es, wenn man aus der Mittelwandproduktion der Imkerei dünne Wachsreste hat. Diese können mittels Nudelholz noch feinkörniger zerkrümelt werden. Das Wachs sollte aus frischem Jungfernbau der eigenen Imkerei oder der Imkerei eures Vertrauens stammen, damit es keine Schadstoffe enthält.

 

Beim Bügeln verwendet man transparentes Backpapier und beobachtet den Vorgang.
Beim Bügeln verwendet man transparentes Backpapier und beobachtet den Vorgang.

Bügelmethode als Partyspaß

Wir zeigen hier und in nachfolgendem Video die Methode mit dem Bügeleisen. Man kann Wachstücher auch im Backofen erzeugen, aber der Bastelspaß ist größer, wenn die Beteiligten ihr eigenes Wachstuch selbst durchs Bügeln herstellen können. Kindern sollte hierbei je nach Alter und Vorerfahrung geholfen werden, damit sie sich nicht verbrennen und das Bügeleisen nicht später wachsverkleckert ist: Denn vor dem Bügeln wird unbedingt ein zweites Backpapier aufgelegt! Das Bügeleisen kann für ein schnelles Arbeiten ruhig auf "Baumwolle" gestellt werden, das Bienenwachs schmilzt aber auch bereits unter 70° C. Zwischenzeitlich wird Wachs nachgelegt, bis das ganze Tuch wachsdurchdrängt ist. Wenn zu viel Wachs aufgelegt wurde, so dass sich ein später kaum rollbares "Wachsbrett" ergibt, kann man einfach schon das nächste Wachstuch mit einlegen, das beim Bügeln dann überschüssiges Wachs aufsaugt. Wenn das Wachs feinkrümelig und gleichmäßig verteilt ist, geht der Bügelvorgang jedoch recht schnell und unkompliziert.

 

In nachfolgendem Video demonstrieren wir die Arbeitsschritte noch einmal anschaulich. Die Wachstücher werden zum Schluss gerollt und eignen sich natürlich auch als kleines Präsent und Mitbringsel. Zur Nachahmung wärmstens empfohlen!

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Bienenwachs beim Ostereierfärben

#Ostereier bemalen #Ostereier färben
Die gekochten Ostereier werden vor dem Färben mit Bienenwachs bemalt.

Eierwahl

Da wir keine eigenen Hühner mehr haben, müssen wir uns mit gekauften Eiern begnügen. Natürlich greifen wir zu Bio-Eiern! Es eignen sich sowohl weiße als auch braune Eier. Die Eier werden vor dem Färben nicht zu hart gekocht, da sie zum Schluss ggf. noch einmal in den Umluftherd müssen, um das Wachs wieder zu entfernen (s.u.).

 

Bienenwachs erwärmen

Wir verflüssigen zunächst unser eigenes Bienenwachs in einem Kochtopf auf der Induktionskochplatte bei etwa 80°C.

Das Wachs bleibt aufgrund der Menge länger flüssig und erhärtet erst wieder, wenn es etwa auf 65° bis 60°C abkühlt. Wir erhitzen das Wachs aus Sicherheitsgründen nicht auf offener Flamme (Gasherd), sondern mit unserer ohnehin von Wachsarbeiten verkleckerten Induktionskochplatte. Wer so etwas nicht hat, kann das Wachs auch im Wasserbad erhitzen, damit es nicht zu heiß wird oder überkocht.

 

Zeichengerät

Mit geeigneten Geräten, wie bspw. einem Streichholz, an dem man zum besseren Zeichnen noch eine Stecknadel befestigen kann, werden nun die Eier mit Wachs verziert, was besonders gut gelingt, wenn die Eier vom Kochen noch gut warm sind und das Wachs nicht so schnell erhärtet. Das Bienenwachs soll dabei lediglich die Stellen versiegeln, die später nicht mit eingefärbt werden. Zum Malen kann man aber auch einen Schraubenzieher oder einen Metallstab verwenden, den man in der Flamme der Kerze oder des Gasherdes etwas vorwärmt, damit das Wachs nicht so schnell erhärtet.

 

Naturfarben

Zum Färben nehmen wir bereits abgekühlte Naturfarben. Sonst haben wir auch Zwiebelschalen gesammelt, deren Sud ein tolles Färbemittel abgibt. Dieses Jahr färben wir mit Rote Bete (=rot), Rotkohl, dem beim Kochen Küchennatron zugesetzt wird, damit die Färbung sich Richtung blau bis grün verfärbt. Für die gelbe Farbe wählen wir Gelbwurz (Kurkuma).

 

 

#Ostereierfärben #Naturfarben
Die Eier werden in der kalten Naturfarbe gebadet, damit das Wachs nicht schmilzt.

Färbeprozess 

Die vorgekochten Farben müssen zum Färben bereits wieder abgekühlt sein, damit die Wachskunstwerke auf der Eierschale nicht vorzeitig wegschmelzen und die Eier nicht noch härter werden. Die Eier werden je nach gewünschter Farbintensität für fünf bis fünfzehn Minuten in die vorbereiteten schmalen Gefäße (z.B. Konservendosen) in der kalten Farbe gebadet, bevor das nächste Ei in die selbe Dose darf. Damit sich die Farben nicht vermischen, muss man für jede Dose einen separaten Löffel verwenden, um die Eier herauszuholen und einzutauchen!

 

Bienenwachs entfernen bzw. verreiben

Zum Schluss wird das Bienenwachs wieder entfernt, um das Muster freizulegen. Um die Farbe dabei nicht wieder abzuwaschen, darf das nur mit warmer Luft geschehen: Am einfachsten geht das mit einem Industrieföhn. Wenn man die Eier nicht schon zu hart vorgekocht hat, kann man sie auch bei Umluft und 80°C für ein paar Minuten in den Backofen auf Backpapier oder besser noch saugfähige Tücher legen, damit das Wachs schmilzt. Das heiße flüssige Restwachs wird schön auf der Eierschale verrieben!

 

Wir demonstrieren das Ganze nun noch in einem Video:

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